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Berichte

Ein prägender Ort, voller Geschichten

Der Ort, den ich vorstellen möchte, ist das Internat der Justus von Liebig Schule in Hannover. Dieses alte Gemäuer ist nicht nur Herberge, sondern auch Treffpunkt Gleichgesinnter der Berufssparten mit dem grünen Daumen. Das Gebäude in der Heisterbergallee 8 hat auf mich in vielerlei Hinsicht prägend gewirkt. Ich möchte hier in diesem Artikel aus diese Zeit erzählen. Am ersten Tag war ich noch skeptisch, voreingenommen, aufgeregt und voller Erwartung, denn es kamen nun viele Konfrontationen auf mich zu. Zum einen traf ich auf wildfremde Menschen aus den verschiedensten Bundesländern, die mit mir nicht bekannten Sitten, Gewohnheiten und eigenartigen Sprachgebräuchen aufwarteten. Zum anderen trat ich in ein Gebäude, das mit seiner nüchternen Bauweise, den langen dunklen Fluren und dem hellhörigen Treppenhaus befremdlich und unbehaglich auf mich wirkte. Am Tag des Einzuges wurde es ernst. Die Zimmer wurden zugeteilt und man teilte nun mit einem wildfremden Menschen ein Zimmer. Doch man lernte sich kennen, lernte, Kompromisse einzugehen und Rücksicht auf die Gewohnheiten des anderen zu nehmen. Trotz aufgetretener Kluften - wie z.B. Altersunterschiede von zum Teil zehn bis zwölf Jahren, Weltanschauungen und charakterlichen Unterschieden - sind wir zusammengewachsen zu einer riesigen „WG”. In dieser Wohngemeinschaft drang man manches Mal unverhofft in die Privatsphäre eines anderen ein. Diese sehr persönlichen Kontakte wie das morgendliche Stylen im Bad mit ausgeklügeltem Duschplan und bei den Damen mit zugewiesenen Stellflächen für das Beautycase, Zahnbürste und Co. ließen uns zusammenwachsen. Es waren schon amüsante Zeiten, in denen das männliche Geschlecht zum Teil erste Erfahrungen mit dem Kochtopf machte und das weibliche Geschlecht lernen musste, dass man in der Wohngemeinschaft mit Zickenkrieg nicht weit kommt. Einige Bewohner konnten darüberhinaus durchaus hochinteressante Erkenntnisse sammeln, so z.B. dass ein ganzes Jahr Pizza den Charakter von Menschen nicht verändert - höchstens die Figur. Denn in diesen ein bis zwei Jahren sollte man schon im Voraus fünf bis zehn Kilogramm Gewichtszunahme einplanen, die es - zurück im normalen Leben - wieder abzuspecken gilt. Die Küchenpartys im Internat waren/sind legendär. Einerseits wurden dort heiße Diskussionen über Erfahrungen, berufliche Praktiken und Gestaltungsgrundsätze ausgefochten, andererseits lernte ich Kompositionen alkoholischer Getränke aus den verschiedensten Ecken Deutschlands kennen, die meinen geschmacklichen Horizont erweiterten. Für mich persönlich erwies sich das gemeinschaftliche “Singen” von Volksliedern und Klassikern in Begleitung von Gitarrenspiel als Bereicherung, denn dieses gemeinschaftliche Miteinander ließ die Kluft der gesellschaftlichen Schichten zur Einheit werden. Die gemeinsame morgendliche Tasse Kaffee wirkte sich vor allem vor den Arbeiten, für die man zusammen gelernt hatte, als sehr beruhigend aus.

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Auch der generative Austausch zwischen dem ersten und dem zweiten Jahr beflügelte das Treiben in der Internatsküche, man versuchte Erfahrungen des vorherigen Jahrganges hochinteressiert aufzunehmen und daraus zu lernen. Das Vertrauen und die Zuneigung zwischen einzelnen Personen gingen mitunter so weit, dass sich die eine oder andere Beziehung aufbaute und so ein reger Stubenwechsel entstand. Ein mancher fand Freunde oder auch die Frau oder den Kumpel fürs Leben. Rundum kann ich behaupten, dass die Zeit im Internat mich persönlich entscheidend geprägt hat. Da ich in Zukunft die Rolle einer Führungspersönlichkeit übernehmen möchte, wo es in erster Linie auf gute Mitarbeiterführung ankommt, kann ich die sozialen Kompetenzen, die ich mir in meiner Internatszeit angeeignet habe, gut anwenden. Die Nachricht über die Schließung des Internats hat mich schwer getroffen. Dieses Haus, das nicht nur mich, sondern auch schon viele vor mir geprägt und beherbergt hat, soll nun nicht mehr als Internat, sondern der Erweiterung der Gedenkstätte dienen. Künftigen Generationen von Meistern und Betriebswirten bleiben somit wohl genau diese Erlebnisse, die einen nicht unerheblichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und auch Konfliktbewältigung geleistet haben, verwehrt. Ich bin dankbar, diese Zeit hier erlebt haben zu dürfen.

Daniel Lübke , BW 09/10

Meisterliche Unterweisungen 2010

Die gute Ausbildung des Gärtnernachwuchses ist ein großes Anliegen der Justus-von-Liebig-Schule. Einen wichtigen Anteil daran haben gute Unterweisungen zu den verschiedenen Themen des Ausbildungsplans. Die Unterweisungsprüfung ist wichtiger Bestandteil der Meisterprüfung und deshalb auch Bestandteil des Fachschulunterrichts.

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Durchgeplant

Kundenwünsche umsetzen, Leistungsverzeichnisse erstellen, Pläne zeichnen und das alles im Team.

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„Zur Pediküre bitte“

„Nicht zu viel und nicht zu wenig!“ sagt Jürgen Wagner, Lehrer für Fachpraxis an der Justus-von-Liebig-Schule und zeigt seinen Schülern, wie man´s bei der Klauenpflege richtig macht.

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Internationale Lehrerfortbildung in Polen 24. - 26.9. 2009

Insgesamt nahmen 25 Kolleginnen und Kollegen an dieser Fortbildung bei unserer Partnerschule in Ludow Polski teil. Seit nunmehr 18 Jahren besteht ein intensiver Praktikantenaustausch zwischen unseren beiden Schulen.

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Eine deutsch-polnische Schülerbegegnung, der Festungsfriedhof Modlin und das Thema „Waffen-SS“

Vom 20. bis 30. April 2009 kamen Schülerinnen und Schüler der Justus-von-Liebig-Schule Hannover, der Gehörlosenschule Hildesheim und der Oberschule Modlin in der Gemeinde Nowy Dwor Mazowiecki zusammen, um gemeinsam zu arbeiten und auf geschichtliche Spurensuche zu gehen.

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Die Fachschulklassen zu Besuch auf der Buga 2009 in Schwerin

Die Fachschulklassen der Blumen- und Zierpflanzengärtner, der Baumschuler, der Staudengärtner und der Landschaftsgärtner der Justus von Liebig Schule aus Hannover Ahlem nahmen die Buga in Schwerin zum Anlass für die erste Exkursion des neuen Schuljahres.

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Freisprechungen der Berufsschüler im Gartenbau - Bilderbogen

Gemüsebau – Exkursion 2009

Am Ende des Schuljahres steht jedes Jahr zum Ausgleich zu der Theorie eine Exkursion mit der Gemüsebauklasse in die Praxis. In der Klasse lernen Auszubildende der Sparte Gemüsebau aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr gemeinsam.

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Berufswettbewerb 2009

Grüne Berufe - Wir fürs Land!

Am 6. Februar fand der 29. Berufswettbewerb der deutschen Landjugend statt, so auch an der Justus von Liebig Schule in Hannover / Ahlem. Der Tag wurde organi-siert von der Landwirtschaftskammer , Landvolk und Lehrern der Justus von Liebig Schule, unterstützt von der Schülern der Zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft.

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Ein weiterer Schritt zur Selbstständigkeit

Anfang des Jahres nahmen die Betriebswirte im Garten- und Landschaftsbau des Jahrgangs 2008/2009 der Justus von Liebig Schule eine weitere Hürde auf dem Weg zum selbstständigen Abwickeln einzelner Projekte der Gartenbaubranche.

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Ahlemer Betriebsleitertage der Landwirte am 12./13.02.2009

Wie mittlerweile jedes Jahr richtete die Justus von Liebig Schule zum achten Mal die Ahlemer Betriebsleitertage aus.

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